Mühlen-Weinberg im Mai

10.11.2011

Namensgebung der Rebstöcke

 

Nach dem Fertigstellen der Schilder, die in Herzform aus Ton gebrannt und die Namen der Herzdamen der Sponsoren tragen, wurden die Rosenstöcke damit geschmückt.

 

Die Rosen bedankten sich ihrerseits mit einigen späten Blüten.Durch den Beitrag konnte dadurch die Pflanzung von 53 weiblichen Rosenstöcken auf dem Mühlen-Weinberg in Bestensee abgeschlossen werden.

 

Ein besonderer Dank geht auch an unserer Partnergemeinde Havixbeck, die vielen Rosenstöcken ein Tonherz bescherten. Wir errinnern uns gern an die Begegnung anlässlich unserer 20 jährigen Partnerschaft. Eine weiterte Bestellung von Rosenstöcken bleibt weiterhin offen bis Jahresende, für all diejenigen, die Ihrer Frau eine mehrjährige Freude bereiten wollen.

 

02.10.2011

Bacchus enthüllt

Nach wochenlanger Arbeit ist dem Kettensägenkünstler Olaf Vietzke beim Anblick seiner Bacchusskulptur ein Stein vom Herzen gefallen. Ein gelungenes Kunstwerk, war die einstimmige Meinung der geladenen Gäste. Im feierlichen Rahmen mit vielen Gästen und einer Delegation unserer Patengemeinde aus Havixbeck fand die Enthüllung statt.

 

Für Essen und Trinken sorgten an diesem sommerlichen Herbsttag Mitglieder des Weinbauvereins und Ecki mit seiner Gulaschkanone. Mit der Flugshow seines Falken „Freitag“ begeisterte Falkner Jörg Reckling die zahlreichen Besucher auf dem Mühlen-Weinberg. Der „Männer Gesangverein Bestensee 1923 e.V.“ sorgte für eine feierliche Stimmung bei der Enthüllung des Bacchus, mit der folgenden Auswahl von Weinliedern fühlten sich sogar viele der Gäste zum Mitsingen animiert.

 

52 rote Rosen, die an den jeweiligen Zeilenenden wachsen werden, wurden von den Sponsoren auf weibliche Vornamen getauft und zur Pflanzung freigegeben. Mit dieser schönen Geste wurden viele der anwesenden Männer für versäumte Aufmerksamkeiten entlastet...

18.06.2011

Weinbergfest

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Es gab einen Grund zum Feiern, der letzte Rebstock wurde feierlich gepflanzt und damit die Anlage des Mühlen-Weinbergs abgeschlossen.

 

Wer mit dieser Erinnerungs-medialle ausgezeichnet wurde, gehört zu den eifrigsten Mitstreitern, die von Beginn der Arbeitseinsätze bis zur letzten Pflanzung immer mit dabei waren. 3200 junge Rebstöcke, 750 Stickel, 150 Erdanker, 3500 Pflanzstäbe, 22 km Spanndraht, eine Tröpfchenbewässerung für  jeden  einzelnen  Rebstock,  ein Erlebnis WC und 7500 m² eingezäunter Weinberg sind die Ergebnisse unserer bisherigen Bemühungen. Die derzeitige Wetterlage mit hochsommerlichen Temperaturen und ergiebigen Regenschauern ist das ideale Wachswetter für die Rebstöcke und das Unkraut. Den einen helfen wir durch Pflegearbeiten, das andere wird durch mehrfache Mäheinsätze zurückgehalten.

21.05.2011

Arbeit an der Bewässerung

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Wir sind in den letzten Zügen, was die Arbeit an der Tröpfchen-bewässerung anbelangt. Bei sonnigem Wetter freuen wir uns über jeden installierten Meter Bewässerungsschlauch, der den Rebstöcken später das kühle Nass spendieren wird. Es müssen natürlich noch die Tropf- düsen in den Bewässerungsschlauch eingesetzt werden sowie die restlichen Schlauchanschlüsse mit der Hauptwasserver- sorgung verbunden werden.

 

Die Arbeit ging Dank der fleißigen Helfer gut voran. Der plötzliche Frosteinbruch hatte einige der Reben arg betroffen, doch wir sind zuversichtlich und hoffen das Beste. Es bilden sich an den Pflanzen nun mehrere Jungtriebe. Für den Stockaufbau darf aber nur einer bleiben, darum müssen wir in den nächten Tagen Pflanzpflege betreiben und die überschüssigen Triebe brechen.

17.04.2011

Pflanzbeginn auf dem Mühlen-Weinberg

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Unsere Reben sind da! Gut gekühlt und vor Licht geschützt warten die Sprösslinge darauf, endlich in den Boden zu kommen. Erneut wurden unsere Mitglieder von den Weinveteranen angelernt, aber diesmal im Bereich Pflanzung der Reben. Die Arbeit geht recht zügig von der Hand, so dass wir gut 100 Reben pro Stunde in die Erde bringen können.

 

Damit ist aber nur die Hälfte der Arbeit getan, denn in den kommenden Wochen ist die Sonne und das Wasser für die jungen Rebpflanzen lebenswichtig. Sonne schein fast immer, beim Wasser müssen wir natürlich nachhelfen. Die  Tröpfchenbewässerung scheint uns die optimale Methode der Wasserversorgung für die vielen  Rebpflanzen zu sein. Sie ist sehr sparsam und effizient und verbraucht im Vergleich zu herkömmlichen Sprengern nur einen Bruchteilvom kostbaren Nass. Jede Zeile erhält eine separate Wasserleitung. An den Pflanzstellen sitzen  sogenannte Tropfer, die jede Rebe mit 2 Liter pro Stunde versorgen. Ein Probeanschluss der ersten Zeile ließ uns gebannt auf viele kleine Wasserperlen starren, welche nun unsere Reben betröpfeln. Im Laufe der kommenden Wochen werden wir uns wieder gegen 17:00 Uhr treffen und für einige Stunden  weitere Reben in den Boden einpflanzen.

09.04.2011

3.Arbeitseinsatz am Mühlen-Weinberg

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Wir sind dem Ziel jetzt schon ein großes Stück näher gekommen und nun folgt der vorläufige Endspurt. Wieder haben wir uns auf dem Mühlenberg eingetroffen um die letzten 2 Felder mit Drahtrahmen zu bestücken. Die Arbeit ging wieder gut voran. Aufgrund des Kräfteverbrauchs der letzten Wochen beendeten wir unser Arbeit diesmal etwas früher und ließen uns noch bei einem kalten Bier oben am Mühlen-Weinberg nieder und genossen den gemeinsamen Ausblick.

 

In kürze erwarten wir die ersten 1.000 Rebpflanzen Cabernet Blanc. Die Drahtrahmen dafür sind schon fertig und nun werden wir uns auch mit der Pflanztechnik beschäftigen müssen.

02.04.2011

2.Arbeitseinsatz am Mühlen-Weinberg

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Eine Woche nach unserem ersten Einsatz trafen wir uns wieder, um unseren Traum vom Weinberg wieder ein Stück näher zu kommen. Die Teams waren nun eingespielt und so ging uns die Arbeit schnell von der Hand. Einige fleißige Helfer hatten unter der Woche weiter an der Drahtbespannung gearbeitet und hatten zu den Stickel-Klopfern aufgeschlossen. Am Ende des Tages hatten wir zwei weitere Felder abgeschlossen und wir konnten wieder zufrieden auch nach Hause gehen.

 

Wir möchten noch einmal betonen, dass die Arbeit auf dem Weinberg von jedem Mitglied freiwillig geleistet wird und es keinerlei Verpflichtungen gibt was die Arbeitsstunden angeht. Bisher hat dieses freiwillige Einbringen in den Verein wunderbar funktioniert und wir sind immer mehr der Überzeugung, dass es uns gelingen wird, dieses Vorhaben vernünftig auf den Berg zu bringen und das mit einer Menge Spaß und Geselligkeit. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den freiwilligen Helfern, die auch ohne Mitgliedschaft ihren Schweiß auf dem Berg gelassen haben. Gäste sind uns jederzeit willkommen und werden sicherlich eine Menge mit uns zusammen lernen können. Einfach mal vorbei schauen.

26.03.2011

1.Arbeitseinsatz am Mühlen-Weinberg

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Der lange Frost hat uns weit in der Planung zurück geworfen, aber heute haben wir uns zum ersten richtigen Arbeitseinsatz auf dem Mühlen-Weinberg getroffen. Nachdem in den letzten Wochen schon diverse Vorarbeiten wie die Verlegung der Strom- und Wasserleitungen stattfanden, wurde es nun ernst. Zuvor wurden auf dem Mühlen-Weinberg noch drei Hochsitze für Greifvögel installiert, die als Ruheplätze dienen und vor ungebetenen Gästen schützen sollen.

 

Nachdem eine komplette Reihe des Drahtrahmens zuvor als Anschauungsobjekt von erfahrenen Weinbauern unseres Vereins erstellt wurde, durften sich die bisher unbedarften Mitglieder unter Beweis stellen. Anderthalb Dutzend fleißige Neu-Weinbauern wurden kurzerhand in drei Bereiche eingeteilt und beauftragt mit dem Einschlagen von 750 Zaunstangen (Stickel), dem Eindrehen von 170 Erdanker und dem Ziehen von 22 km Spanndraht. Zuvor war ein Abspannen der Reihen mit Schnüren notwendig, um eine vernünftige Ausrichtung der Drahtrahmen zu erreichen. Am Ende des Tages waren 2 Felder von insgesamt 6 Feldern mit Stickeln gespickt und auch die Drahtbespannung war gut vorangeschritten. Müde und zufrieden gingen wir nach Hause, erstaunt was wir dort an diesem Tag geschafft haben.